Wie bereits berichtet, hat Apple ein Update für iOS, Safari und den App Store angekündigt, das speziell auf die Anforderungen der Europäischen Union ausgerichtet ist.

 

 

Die meisten der erforderlichen Anpassungen werden in die kommende Version iOS 17.4 einfließen, die spätestens Anfang März veröffentlicht werden soll. Darüber hinaus werden sich einige dieser Änderungen auch auf andere Apple-Betriebssysteme wie iPadOS, macOS, watchOS und tvOS auswirken.

Apple weist darauf hin, dass die von der Europäischen Union geforderten Änderungen neue Risiken für die Nutzer und ihre Geräte mit sich bringen können. Diese Risiken können nicht vollständig ausgeschlossen werden, aber es werden Maßnahmen ergriffen, um sie zu minimieren.

Auch wenn diese Bedenken berechtigt sind, kann die Öffnung eines bisher streng abgeschotteten Systems, wie es iOS und andere Apple-Systeme darstellen, zweifellos zu zusätzlichen Bedrohungen führen. Die Nutzer von Apple-Geräten sind jedoch nicht verpflichtet, die neuen Funktionen zu nutzen, und es sollte nicht vergessen werden, dass die Öffnung auch positive Aspekte mit sich bringt, darunter die Möglichkeit, Spiele-Streaming als native App im App Store anzubieten.

Die von der EU geforderten Anpassungen haben Apple dazu veranlasst, Entwicklern weltweit die Möglichkeit zu geben, Streaming-Games und Mini-Games als App-Erweiterungen anzubieten. Dieser Schritt ist eindeutig eine Reaktion auf die neuen EU-Regeln. Obwohl Apple versucht hat, die meisten Anforderungen des Gesetzes über digitale Märkte ausschließlich in der EU umzusetzen, wäre es schwer zu rechtfertigen, warum so lang erwartete Angebote wie das Streaming von Spielen nur in EU-Ländern verfügbar sein sollten.

Damit sind Dienste wie Xbox Cloud Gaming oder GeForce Now, die bisher über Umwege wie Browser-Apps laufen mussten, nun im App Store verfügbar. Laut Apple können Entwickler nun eine einzige App einreichen, die das Streaming aller in ihrem Katalog verfügbaren Spiele ermöglicht.